Alpine A110 GT4 – Setup für die Nordschleife

Fahrverhalten

Grundsätzlich liegt der Alpine satt und vorhersehbar. In den schnellen Passagen verhält er sich eine Spur anders als gewohnt, aber das Ganze bleibt minimal und gut kontrollierbar. Wichtig war mir, dass das Heck in den Lastwechseln ruhig bleibt, ohne dass die Vorderachse träge wird.

Die Abstimmung

Im Ausgangszustand hat der Wagen deutlich zu viel übersteuert und auf den Geraden zu viel Tempo liegen lassen. Über die Fahrwerkshöhe habe ich die Balance gedreht: vorne etwas höher, hinten ein Stück tiefer. Das hat das nervöse Heck beruhigt und gleichzeitig den Topspeed verbessert. Dazu kommt eine längere Übersetzung, mit der der Alpine auf der Döttinger Höhe endlich vernünftig zieht. Die Dämpfer sind links/rechts sauber aufeinander abgestimmt, und die Traktionskontrolle steht auf einem moderaten Wert, der genug Vortrieb lässt, ohne dass das Heck wegläuft.

Rundenzeit

Damit steht am Ende eine 8:39.123 auf der Uhr – eine Zeit, die sich über das ganze Rennen stabil fahren lässt, statt nur einmal auf der Quali-Runde zu funktionieren.


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