Aston Martin Vantage GT4 – Setup für die Nordschleife

Auf der Strecke

Der Vantage GT4 ist ein echter Charakterkopf auf der Nordschleife. Vorne weich und tief, hinten hoch und straff – so habe ich mich an das Auto herangetastet. Die größte Baustelle war ein hartnäckiges Highspeed-Untersteuern, das eng mit dem Verhalten des Hecks auf der Döttinger Höhe zusammenhing.

Das Setup

Spannend war die Erkenntnis, dass beim Vantage GT4 die Fahrwerkshöhe der entscheidende Hebel gegen den dynamischen Rake ist – stärker als die Federn. Front am Minimum, Heck am Maximum: damit holt man die beste Plattform heraus, die die Geometrie hergibt. Den Rest übernimmt eine etwas straffere Heckfeder, die das Einsacken bei Topspeed zähmt und der Front damit wieder Last gibt. Die Fast-Dämpfer sind in der GT4-Klasse gesperrt, gearbeitet wird also nur über die Slow-Stufen.

Rundenzeit

Unterm Strich steht eine 8:42.739 – rund eine halbe Sekunde schneller als zuvor. Das Auto ist in ein paar Ecken noch ein bisschen tricky, aber fahrbar und vor allem berechenbar.



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