Mercedes-AMG GT4: Feinschliff bringt weitere 0,7 Sekunden auf der Nordschleife

Feineinstellung an den Dämpfern

Der größte Hebel lag diesmal bei der Dämpfer-Abstimmung. Durch gezielte Korrekturen wurde das Ansprechverhalten über die Nordschleife-typischen Bodenwellen und Kerbs deutlich ruhiger, ohne dabei die Reaktionsfreude des Autos zu verlieren.

Federrate leicht angepasst

Ergänzend wurde an der Federrate gedreht, um das Fahrwerk besser mit der neuen Dämpfer-Abstimmung harmonieren zu lassen.

Fahrwerkshöhe justiert

Zusätzlich wurde die Fahrwerkshöhe angepasst, um das Aero-Gleichgewicht über die schnellen Streckenabschnitte konsistenter zu halten und das Fahrverhalten über die gesamte Runde planbarer zu machen.

Differential überarbeitet

Auch am Differential wurde geschraubt. Ziel war ein saubereres Einlenkverhalten und eine bessere Traktion beim Herausbeschleunigen aus den langsamen Passagen.

Wie sich das Auto jetzt anfühlt

Zu Beginn der Runde zeigt sich das Auto noch leicht untersteuernd — ein bewusst gewählter Kompromiss für mehr Stabilität. Ab Runde vier oder fünf könnte sich das Verhalten Richtung Übersteuern verschieben, wenn das Heck durch sinkenden Reifendruck etwas höher steht. Ob der Flügel dann noch genug Anpressdruck liefert, wird sich in weiteren Runs zeigen. In den schnellen Passagen, etwa am Flugplatz, blieben noch rund drei Zehntel liegen — Potenzial für eine 8:39.6 ist also durchaus vorhanden.


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